Shiva & Shakti oder warum Sex und Lust heilig sind

Was haben Shiva und Shakti mit unserem heutigen Leben zu tun? Wie kommen wir dazu, so etwas Animalisches, Archaisch-Niederes wie Sex und Lust als etwas Heiliges zu sehen? Wo doch die Religionen dieser Welt fast einstimmig an dieser Stelle den leibhaftigen Teufel vermuten und von Sünde sprechen. Liebevoll, schön, geil, lebendig, ekstatisch, das sind Attribute von Lust und Sex, bei denen fast jeder mitgehen kann – aber heilig?

„Glaubt ihr wirklich, was ihr da sagt, oder geht es euch eigentlich schlichtweg nur um’s Ficken?“ fragt man uns. Wahrheit? Neid? Warum bringen wir unsere Sexualität so frech und offenherzig, so provokant und beifallheischend in die Welt? Ein Tantra-Lehrer-Ehepaar plaudert aus dem Nähkästchen…

„Wäre der Himmel nicht in Liebe,
hätte seine Brust keine Reinheit.
Wäre die Sonne nicht in Liebe,
hätte ihre Schönheit kein Licht.
Wären Erde und Berge nicht in Liebe,
würde kein Gras aus ihrer Brust wachsen.“

                                                            Rumi

Sonntagmorgen im Café

Der Smartphone-Terminkalender schimmert in der Sonne. Viele bunte Balken zeigen ein reges vielseitiges Terminleben an. Aber eine Farbe, die bedeutet etwas ganz Besonderes, etwas Wunderbares, etwas Diesseitiges und Jenseitiges. Etwas, was mit Worten schwer zu beschreiben ist. Das sind die kleinen lila Kästchen. Neben diesem kleinen Kästchen öffnet sich beim Antippen ein etwas größeres Fenster, welches ein nüchternes „BZ“ anzeigt. Nein, das bedeutet nicht, das ich diese Zeit der Lektüre dieses Berliner Schmachtblattes widme. Diese beiden Buchstaben sind magisch. Sie werden mich und den geliebten Menschen an meiner Seite in eine magische Zeit entführen: Die Beziehungszeit.

Endlich, endlich wieder Zeit für die Liebe, Zeit für zärtliche Zweisamkeit. Und für ekstatische Momente in den Armen meines Liebsten. Zeit, die Liebe in meinem Leben zu feiern, sie in Form von innigem Sex zu zelebrieren. Gegenseitig in unsere Körper lustvoll und mit weit geöffneten Poren einzutauchen, mit ihm bis ins Herz zu verschmelzen, mich in der Tiefe seiner Augen zu vergessen.

Oder nackte Haut mit warmem Öl zu benetzen und mit meinen Händen liebevoll-zärtlich in Besitz zu nehmen. Oder lustvoll die Spannung hingebungsvoll auszuhalten, bis dann der erlösende Moment der Verschmelzung geschieht. Um dann mit einem tiefen Lustschrei den lustvollen Sonntag einzuläuten, der bis in die Abendstunden dauert und auch bei viel Nebel und trüber Milchsuppe über Berlin in unserem Tempel namens „Wohnzimmer“ heiß und sonnig wird.

Wir bauen uns dafür immer ein großes, schönes Lager mitten im Raum, mit allem, was wir mögen in Reichweite, z.B. Massageöle, Duftöle, Tee und manchmal auch Wein in festlichen Zinnkrügen, Obst und anderen Leckereien und ernennen dieses ganze, schön gestaltete Beischlaflager feierlich zu unserem Tempel. Dann verneigen wir uns voreinander. Wir sind jetzt ganz Mann und Frau, Shiva und Shakti. Wir schauen uns tief in die Augen, unser Atem fließt warm in unser Becken, jede Zelle unserer Körper erblüht voller Lust.

Shiva und Shakti

Eine alte Hindu-Legende berichtet:

„Am Anfang war das Eine. Das Eine war alles und ganze Äonen lang erfreute es sich daran, über Jahrtausende hinweg in herrlicher, allumfassender Glückseligkeit das Eine zu sein.

Im Verlauf einer unvorstellbaren Zeit aber wurde das Eine von Langeweile erfasst. (Auch das Göttliche wird seiner selbst irgendwann einmal überdrüssig). Da teilte sich das Eine in Zwei. Der eine Teil war Shakti – das weibliche Element der Energie, des Fließens und der Bewegung. Der andere Teil war Shiva – das männliche Element der Bewusstheit, Präsenz und Ausrichtung.

So bald das eine sich in zwei geteilt hatte, blickten diese zwei einander an und verliebten sich unsterblich ineinander. Sie wünschten sich nichts sehnlicher, als wieder eins zu werden. Sie umschlangen sich leidenschaftlich und erkundeten ihre Körper auf eine Möglichkeit hin, wie sie wieder miteinander verschmelzen könnten. Sie drangen ineinander ein und lösten so die Grenzen zwischen sich auf.

Über Jahrtausende machten sie Liebe, wunderbare, erotische Liebe. Und schließlich wurden sie wieder eins, als sie im selben Moment in einem gemeinsamen Orgasmus explodierten. Das war der Augenblick, indem das gesamte Universum geboren wurde. Diesem Augenblick entsprang alles Leben und geht bis heute aus ihm hervor. Das war der Urknall.

Sheri Winston, Entfalte dein erotisches Potential

Sex ist Ausdruck der göttlichen Schöpfung

Diese Hindu-Legende erzählt die Entstehung des Universums, und sie erzählt, wie ein jeder Mensch entstanden ist. Ohne Sex wäre niemand auf der Welt. Ohne diese flitzenden Samen, von denen einer nach langem Kampf die wabbelige Eizelle von innen sieht, würde es dieses unfassbare Universum in seiner sagenhaften Vielfalt und unglaublichen Komplexität nicht geben.

Sex ist der tiefste Ausdruck der Schöpferkraft. Im Sex begegnen wir Gott. Unsere Sexualität ist der Ausdruck dieser Urkraft der Schöpfung in uns. Es ist ein gewaltiger Strom von Energie, der da von uns Besitz ergreift. Jahrmillionen der Schöpfung zeigen sich in diesem Prickeln, welches vom Lingam und der Yoni, vom Schwanz und der Pussy aufsteigt und unsere Körper mit wohligen Schauern durchflutet.

Sex ist die Basis, die Wurzel allen Lebens. Und genauso ist es auch in deinem persönlichen Leben. Wenn du eine erfüllte und beglückende Sexualität lebst, wird dir vieles andere im Leben auch gelingen. Denn du befindest dich im Strom göttlicher Schöpferkraft, der von der Wurzel, vom Fundament her, deinen Körper und dein ganzes Wesen durchströmen kann und in die Welt deines alltäglichen Schaffens hinaus fließt.

Heilige Lust

Dieser Mythos mag noch etwas weltfremd anmuten, aber was sagt er uns, wenn wir die Symbolik aus der Gegenwart deuten?

Newton, Einstein und viele ihrer Nachfolger haben die Schwerkraft beschrieben. Wir wissen, was sie tut und können ausrechnen, wie sie sich verhält, aber noch niemand hat ihr Wesen wirklich beschreiben können. Es wurden Gravitonen postuliert, Teilchen, die in einer für uns nicht vorstellbaren, 21. Dimension des Raumzeitgefüges wie Gummibänder zwischen Körpern hängen, die sich dadurch beschleunigt aufeinander zu bewegen.

Seit Jahrzehnten sitzen die Damen und Herren Physiker im Cern und versuchen, davon ein Foto zu schießen. Wie auch immer wir sie nennen wollen, es gibt diese unbegreifliche Kraft, die zwischen zwei Polen eine Spannung erzeugt, wo es auf materieller Ebene gar keine Verbindung gibt. In der Kernphysik suchen sie die Gluonen, mysteriöse Klebstoffteilchen die die starke Kernkraft ausmachen.

Wir reduzieren diese Kräfte auf das Wesentliche und nennen sie einfach Lust. Das scheint im ersten Moment vielleicht profan. Unsere Sprache, unsere Kultur sieht darin „nur einen primitiven Trieb“ oder eine Gemütsregung im Sinne von „Hast du Lust auf ein Eis?“

Aber warum sitzt du dann hier? Du hast eine Ahnenreihe, die sich mit jeder Generation, die du in die Vergangenheit gehst verdoppelt. Zwei Eltern, vier Großeltern, acht Urgroßeltern usw. Wenn Du nur 2000 Jahre zurückrechnest, umfasst die Ahnenreihe bereits 147 Trillionen Menschen (die gab es damals gar nicht, aber das ist ein anderes Rätsel) und das Leben entstand bereits vor über 4 Milliarden Jahren.

Du existierst nur, weil alle diese Menschen, Tiere, Einzeller und Makromoleküle erfolgreich Sex miteinander hatten, weil sie Lust aufeinander hatten, weil sie geil waren! Die Lust ist der Motor der Evolution, der Motor der Chemie und der Kernphysik, der Wellenphysik aller Schwingungen zwischen zwei Polen, kurz sie ist die göttliche Kraft, die alles erschafft, die alles in Bewegung setzt.

Wenn wir die Lust in unserem Körper bewusst spüren, und wie kraftvoll diese Energie uns erzittern lässt, wie machtvoll sie uns in die Begegnung und die Vereinigung treibt, wie kreativ sie uns macht, genau wie Gott die Welt zu gestalten und neues Leben in die Welt zu bringen – dann spüren wir das Göttliche in uns und durch uns hindurch fließen. Dann können wir unser Bewusstsein für das Heiligste öffnen. Darum betrachten wir die Lust als heilig.

Wie jede starke göttliche Energie kann Lust auch Schmerz und Zerstörung hervorbringen, genau wie die Kernkraft in Hiroshima. Das ist nicht dem Wesen dieser Kraft geschuldet, sondern der Unwissenheit und Überforderung der Menschen, die versuchen mit ihr zu hantieren. Darum finden wir es so wichtig, hier Bewusstheit zu schaffen, Refraiming, einen Wertewandel, der sich der Sexualität als etwas Reines, Heiliges zuwendet, um sie zu verstehen, zu begreifen und zu durchdringen.

Eine der ältesten heiligen Schriften des Hinduismus, der Atharvaveda, pries die Lust vor ca. 3.000 Jahren mit den Worten

„Die Lust ist die Erstgeborene. Weder Götter, noch Ahnen, noch Menschen kommen ihr gleich. Oh Lust, Du bist unermesslich, denn Du wohnst in allen Lebewesen. Ich verneige mich vor Dir. Du bist eine höhere Gottheit als Sonne, Wind, Mond und Feuer. Du bist in allen Dingen anwesend, und deshalb für immer groß. Ich verneige mich vor Dir.“

Guter Sex ist Training

Und falls du noch nicht dort bist, wo Shiva und Shakti sich zur unendlichen Ekstase treffen, aber gerne dorthin willst, so kommt hier die gute Nachricht: Liebe, Lust, Erotik, Verlangen, Sex und nicht zuletzt auch die Orgasmusfähigkeit können wir trainieren. So wie wir auch eine Fremdsprache, ein Handwerk oder ein Musikinstrument mit viel Liebe, Lust und Geduld lernen, so können wir auch unsere Sexualität mehr und mehr entfalten und zur erotischen Meisterschaft gelangen – in der Begegnung mit uns selbst und mit anderen Menschen.

Wir können lernen „Nein“ zu sagen zu dem, was wir nicht möchten. Wir dürfen unser eigenes Tempo finden uns dem göttlichen Sex anzunähern. Wir können lernen „Ja“ zur Ekstase zu sagen. Und „Ja“ zu dem, was wir uns tief in unserem Herzen und in unserem Becken wünschen, wie wir unseren Sex leben wollen. Und wir können lernen, diese Wünsche klar, authentisch und liebevoll ausdrücken.

Guter Sex ist kein Hexenwerk. Wir dürfen schlicht einfach nur lernen, wie es geht. Wild Life Tantra ist ein Trainingsprogramm, wo es unter anderem genau darum geht. Und wenn du oder ihr die Forschungsreise lieber privat antretet, unterstützen wir euch gern durch Wild Life Coaching

Sex als Ausdruck unseres Wunsches nach Verschmelzung

Die Shiva-Shakti-Legende erzählt aber noch mehr: Sie erzählt von unserer tiefen Sehnsucht nach Einheit, nach Verschmelzung, nach Auflösung, nach unzertrennlicher Bindung mit einem liebenden Gegenüber. Wenn in einem innigen Kuss zwei lüsterne Lippen wild zueinander finden und wir uns verzückt tief in die Augen schauen, sind die Begriffe Meins und Deins aufgehoben. Wir tauchen ein in die Welt des Wir.

Diese Leidenschaft, die wir dann fühlen, verbindet uns mit dem Leben an sich. Es ist, als ob wir das Leben umarmen und die ganze Welt vögeln. Endlich sind wir wirklich lebendig. Durch unser Gegenüber hindurch begegnen wir der Welt, verschmelzen wir mit der Welt.

Orgasmus-Forschung

Beim Sex können wir erweiterte Bewusstseinszustände und Ekstase erleben. Forscher haben herausgefunden, dass der Körper sich im Moment des Orgasmus in einem Trance-artigen Zustand befindet. Da hat sich die Evolution ganz schön viel einfallen lassen, um den Menschen zur Fortpflanzung zu bewegen. Schon im Zustand körperlicher Erregung sind wir unglaublich präsent und entspannt gleichzeitig – ein Zustand wie in tiefer Meditation. Wir haben eine hoch sensible Körperwahrnehmung:  Jede Hautzelle ist wach, um möglichst viel von diesem wunderbaren anderen Körper wahrzunehmen.

Persönliche Entfaltung durch Sex

Doch Sex ist noch viel mehr. Sex ist auch Ausdruck unserer intimsten Beziehungen. Sex ist eine Möglichkeit, etwas über uns und unser Selbst zu erkennen. Sex lässt uns persönlich wachsen und ist eine wunderbare Möglichkeit, uns selbst zu entfalten. Indem wir einen anderen Menschen lieben, sind wir auch ein Spiegel für uns selbst:  Wir umarmen immer auch als Frau den Mann bzw. als Mann die Frau in uns selbst und schenken ihr und ihm Zuwendung.

Sich positiv mit diesem mächtigsten Begehren des Lebens zu verbinden, unsere Lust auszuleben, zu ihr zu stehen, sich mit ihr zu identifizieren, ihr Raum zu geben, sie zu verkörpern, hilft uns, auch in anderen Bereichen unser Leben selbstermächtigt und selbstbestimmt zu gestalten. Wir entwickeln dadurch eine Führungspersönlichkeit!

Wenn wir unsere sexuelle Reise im Leben beginnen, ist unser sexuelles Erleben häufig auf die Genitalien konzentriert. Beim tantrische Sex geht die Erregung über die Genitalebene hinaus. Sie erfasst den ganzen Körper und von dort aus auch Geist und Seele, unsere Identität, das ganze Sein.

„Der Tantriker denkt während des Sex nicht: Das ist meine Frau, ihre Sexualität gehört mir, sondern dringt ins Reich der Frau ein und verehrt sie dabei als Ausdruck kosmischer Schöpferkraft.“

 André van Lysebeth, Tantra für Menschen von heute

Teil der Führungspersönlichkeit ist es im Falle des Mannes auch, dass er Herr wird über seinen Ejakulationsreflex. Es gibt Tantriker, die sich das Ejakulieren vollständig abgewöhnen – aber keine Angst, das muss gar nicht sein, es ist unserer Ansicht nach überhaupt nicht Ziel des Trainings.

Es geht viel mehr darum, die Freiheit zu erlangen selbst zu entscheiden. Und es bringt eine neue kreative Dimension in den Sex, denn dem geübten Shiva eröffnen sich, genau wie man es von der Shakti vielleicht schon lange weiß, ein ganzes Buffet möglicher Orgasmus-Typen, die sich nach Herzens-, Kopfes-, Bauches- oder Schwanzeslust kombinieren lassen. Die sexuelle Kommunikation und die gegenseitige Unterstützung von Shiva und Shakti sind dabei ein unumgängliches Lernfeld, welches ungeahnte Welten eröffnen kann.

Beziehungszeit fest einplanen

Hast Du einen Geliebten oder eine Geliebte? Dann gib ihr oder ihm diesen Text zu lesen, und dann schnappt euch jetzt gleich eure Terminkalender und macht eine Beziehungszeit aus. Wir empfehlen mindestens vier, besser sechs Stunden. Sie sollte nicht am Ende eines anstrengenden Tages sein, sondern am besten sonntags nach dem Ausschlafen.

Diese gemeinsame Zeit sollte höchste Priorität haben, d.h. kein Anlass ist wichtig genug um diesen Termin zu canceln, außer einem echten Notfall natürlich, und Handys und sonstige Kommunikationskanäle werden ausgeschaltet. Ihr beginnt damit, euch euren Tempel einzurichten. Dann folgt am besten ein gutes, fokussiertes und liebevolles Zwiegespräch, um eure Beziehung, euch und euren Raum zu reinigen – oder ihr beginnt direkt mit dem heiligen Liebesspiel.

Lasst euch Zeit, genießt es, vergesst alles andere um euch herum. Schön ist es auch hinterher noch zusammen zu kochen und/oder zu essen. Aber das Wichtigste ist: Die Beziehungszeit ist ein richtiger, verbindlicher Termin mit hoher Wichtigkeit und Priorität. Seid euch das wert!

Und wenn du noch niemanden hast, sind unsere Trainingsabende gute Räume, um Gleichgesinnte kennen- und lieben zu lernen.

Wir freuen uns auf Dich,

Tandana & Chono

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