Eine Liebeserklärung ans Internet

Wir bauen den Wild Life Tantra Freundeskreis

Kennst du schon unsere Facebookgruppe Wildes Leben Berlin – unser neues Forum zum Austausch und zur Inspiration auf dem Weg ins wilde, selbstbestimmte und lustvolle tantrische Leben? Unser Forum auf dem Weg in eine wachere Welt?

Wir wollen uns mit euch über das austauschen, was euch auf diesem Weg begeistert, was euch inspiriert, was euch Mut macht, was euch mit euch selbst und anderen Menschen in Verbindung bringt. Aber auch, was euch nachdenklich macht, irritiert oder ängstigt, was ihr vielleicht nicht versteht oder was euch nervt.

Komm jetzt in unseren Freundeskreis

wildes-leben-berlin-facebook-bannerWir möchten unsere neuesten Ideen und Anregungen mit euch teilen, die Dinge, die uns täglich im Alltag und in der Netzwelt begegnen, über die wir staunen, über die wir irgendwie in den Weiten der digitalen Welt gestolpert sind, die uns begeistern, oder die uns einfach nur gerade auffallen. Begegnung ist schließlich das wesentliche Element von Tantra – und zeitgemäß (= hier und jetzt) nutzen wir dafür das Internet.

Offene Räume für Begegnung – Facebook?

Der gläserne Mensch

Ein Aspekt von Wild Life Tantra sind unsere offenen, eigenverantwortlichen Begegnungsräume, die wir kreieren, um eine tantrische Gruppenenergie zu entfalten, um uns mit der Welt zu verbinden und unsere Energie miteinander zu teilen. Auch soziale Netzwerke sind für uns solche Räume. Es wird heutzutage so viel über die Netzwelt gelästert und über die negativen Folgen der Digitalisierung gesprochen, dass unserer Meinung nach das Potential der echten Vernetzung und generell die positiven Möglichkeiten des modernen Internets allzu oft übersehen werden. Es erscheint in aufgeklärten Kreisen angesichts von Datenkraken und gläsernen Menschen geradezu ketzerisch, so positiv über das Internet zu schreiben, wie wir es tun. Und wir sind noch lang nicht fertig!

Wir gehören nun einmal nicht zu den Menschen, die gern schwarz malen. Wir sind begeistert von den unerschöpflichen Möglichkeiten, die diese menschliche Errungenschaft bietet.

Liebeserklärung

Sei es, dass wir uns Vorträge zu allen uns interessierenden Themen aus dem Netz streamen, schnell ein paar Hintergründe bei Wikipedia recherchieren oder uns zur Entspannung einen besonders schrägen Porno anschauen oder das Xte Webinar zum Thema Erotik. Wir lesen gerne Reiseblogs, Kochbücher, die Nachrichten, wissenschaftliche Artikel, gucken Dokus über NLP, Neurologie oder Quantenphysik, hören linksradikale Podcasts aus der Hackerszene (und wie sie das Internet verteufeln) und surfen durch alle möglichen skurrilen Internetseiten. Und wir genießen in intimen Momenten das unerschöpfliche Programm junger, kreativer DJs mit Hilfe super-genialer Internet-Radio-Sendern aus der ganzen Welt (unsere Empfehlung: Der radiOzora Chill-Kanal).

Auch haben wir durch digitale Vernetzung schon manche Gruppe ins Leben gerufen, ins RL wie man sagt, das RealL ife, analog und physisch.

Exkurs: Eine kleine, große Erfolgsgeschichte

Chono zum Beispiel in seiner Zeit bei Hoerspielprojekt.de. Es ist ein Forum, in dem ambitionierte Hobby-Hörspielproduzenten auf mittlerweile höchst professionellem Niveau die deutschsprachige Menschheit mit Hörspielen versorgen. Anfangs taten sie das völlig dezentral, nur im virtuellen Raum, ohne einander je auch nur die Hand gegeben zu haben – was an sich schon beeindruckend ist, denn die Hörspiele können sich echt sehen, ääh,  hören lassen!

Chono bewegte die Gemeinschaft aber dazu, sich öfter mal zu treffen. Erst war’s nur ein Bierchen unter den Berlinern, schon ein Jahr später, 2011, organisierte er das erste „Internationale Hoertalk-Wochenende“ (es gab nämlich einen Österreicher), was sich zu einem mittlerweile 5-tägigen, jährlichen Festival mit kreativen Workshops und reichlich guter Laune ausgewachsen hat. Es gab sogar schon zwei erfolgreiche Verlobungen dort. Witzig dabei ist, wie Chono’s Produktion Happiness Direct belegt, wie laut er selbst damals im Chor der Internetverteufler/innen mitgesungen hat.

Die Liste solcher Netzgeburten ließe sich lang fortsetzen, aber du hast sicher schon verstanden, was wir sagen wollen: Wir lieben das Internet – und zwar abgöttisch!

Tantrische Fülle im Netz

Das Allerbeste ist: Die Fülle ist immer da, wir brauchen nur den Laptop oder das Handy anzuschalten. Wir sind Tantriker, wir lieben die Fülle. Wir lieben die Fülle an sinnlichen Eindrücken, wir lieben die Fülle an genussvollen Momenten, wir lieben die Fülle an Sex und – wir lieben die Fülle an Informationen!

Außerdem lieben wir die Verbundenheit, das All-eine. Und die wachsende Schwarmintelligenz auf diesem Planeten schlägt da unserem Bauchgefühl nach eine vielversprechende Richtung ein.

Die Guten und die Bösen

Das Internet und die sozialen Netzwerke an sich sind weder gut noch schlecht. Sie sind einfach Werkzeuge, und zwar sehr mächtige Werkzeuge. Wenn wir uns diesen Dingen mit offenem Herzen zuwenden, wenn wir uns Medienkompetenz erarbeiten, dann können wir viele heilsame Gedanken und fruchtbare Ideen in die Welt bringen. Es ist unsere Verantwortung, unsere tantrische Aufgabe im Hier und Jetzt, zu dieser digitalen Welt ein Ja zu finden.

Mach mit!

Gerade in den sozialen Netzwerken sind so manche Samen gepflanzt worden, die die Welt nachhaltig verändert haben. Denken wir nur an den arabischen Frühling. Die Welt ist enger zusammengerückt, wir können uns über alles per Internet selbst ein Bild machen. Das Wissen des Internets, die gigantische Bibiliothek, ist für alle zugänglich. Alle Menschen können sich also, sofern sie Zugang zum Internet haben, bilden. Eine solche Chance gab es in der Geschichte der Menschheit noch nie.

Schon 1620 sagte Francis Bacon: “Denn Wissen selbst ist Macht.” Bildung ist ein Menschenrecht, was sich heutzutage erstmalig durch die Wissensbank des Internets verwirklicht! Wow! Und dass durch Bildung Menschen ihre Potentiale entfalten und aus der Armut und Unterentwicklung herausfinden können, wissen wir ja längst alle. Um es nochmal auf den Punkt zu bringen: Unser Herz schlägt links, wir lieben die Revolutionen vergangener Tage, wir wollen die Politik am liebsten grün, Basisdemokratie, das Grundeinkommen für alle, Nahrung, Freiheit, Gleichheit und sonstwas für alle, nur die digitale Revolution, die soll bitteschön wieder verschwinden?

Bewusste Energie ins Netz bringen

Was tut denn Facebook mit uns und der Welt? Facebook ist ein Wirtschaftsunternehmen, welches davon lebt, dass es die Menschen, die mitmachen, immer genauer analysiert, immer besser versteht und Kanäle für die Marktwirtschaft öffnet, auf Grund dieses Verstehens dem Kunden optimale Angebote zu machen. Was heißt das konkret für unsere Gesellschaft und unser Leben? Je authentischer, ehrlicher wir uns zeigen, je bewusster wir uns unseres Selbst, unseres Lebens und unserer wichtigen Bedürfnisse werden, dessen was wirklich essentiell ist, desto mehr wird der Markt darauf eingehen – das ist eine sehr positive Entwicklung!

Wer ist eigentlich dieser Markt?

kapitalismus-ist-boese-wild-life-tantra-liebeserklaerung-an-das-internet-wildes-leben-berlin-wild-life-marketingDer “Markt” ist nichts, was irgendwie getrennt von uns ist, kein Monster aus der Hölle, keine bösen und gewissenlosen Psychopathen – die gibt es da natürlich auch, wie überall. Es sind Menschen wie wir, Chono und Tandana, die sich entschlossen haben, davon zu leben, dass sie andere Menschen mit Dingen versorgen, die sie brauchen.

Unbewusstheit ist die Ursache für die perversen Auswüchse des Marktes, für die blinde Bedürfnisweckung und all die anderen Manipulationen, die Gewinnmaximierung als Selbstzweck haben. Solche Dinge sind weder eine Eigenschaft des Geldes, noch des Wirtschaftens oder Marketings an sich. Je mehr Bewusstheit wir schaffen und in die Welt bringen, desto mehr Geld (= Energie) wird der Markt in eine bewusstere Welt investieren. Das wird aber nicht passieren, wenn wir Menschen, denen das Aufwachen am Herzen liegt, uns verstecken vor „denen da draußen“ – sie verteufeln und als etwas von uns Getrenntes betrachten. Dies zu tun ist kein erwachtes Handeln, es ist Eitelkeit, Gutmenschentum, es ist unreflektierte Angst, es ist Anhaftung an vergangene und nur scheinbar bessere Zeiten.

Darum lieben wir das Internet, ganz im tantrischen Sinne der Liebe, im Sinne der Verbundenheit mit dem Großen Ganzen, dem Erwachen aus der Illusion der Isolation, wir haben uns ihm zugewandt und unser Herz geöffnet, weil wir was verändern wollen.

Sei dabei und trage etwas bei

Wir freuen uns auf dich

Chono & Tandana

 

 

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Ich schreibe euch heute, weil ich euch Feedback zu euren Newslettern geben will. Ich bin sehr froh, mich für euren Newsletter angemeldet zu haben. Mein Kompliment, die sind echt gut. Spannend formuliert, sehr informativ, gut recherchiert und einfach schön geschrieben….

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