Mit dem Herz durch die Wand – Dirty Talk, BDSM und die Erleuchtung

In seinem Bestseller „Passagier 23“ beschreibt Sebastian Fitzek gleich im ersten Kapitel das Böse in Form einer „Bug-Party“, einem Event, bei dem ein 12jähriger Straßenjunge vor gaffendem Publikum und laufenden Kameras von einem HIV-Kranken vergewaltigt und infiziert werden soll, mitten in Berlin. Die Bildzeitung lässt es sich nicht nehmen, dieses Kapitel als Teaser vollständig abzudrucken.

Warum kaufen wir diese kranke Scheiße?

Als ich mir das Hörbuch anhörte, war ich auch fasziniert von Fitzeks Perversion. Beim Hören durchliefen warme Adrenalinschauer meinen Körper. Ein Teil von mir staunte, einer protestierte entrüstet, einer lachte, einer schimpfte, einer wichste, einer wandte sich ab, all die anderen hab ich nicht mehr auf dem Schirm. Jedenfalls hat das Buch mich total in seinen Bann gezogen. Warum? Warum sind die Antagonisten, die Joker, Mr. Hydes, die Dr. Frankensteins und Voldemorts, über die wir uns entrüsten würden, wenn sie real wären, hinter vorgehaltener Hand eigentlich die heimlichen Sympathieträger? Warum hat es den vernünftigen Menschen in mir schockiert und mich gleichzeitig geil gemacht?

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Die Psychologen erklären dieses Phänomen gern mit den Suchtprinzipien. Unser Stammhirn, sagen sie, kann nicht unterscheiden zwischen echten Gefahren, die uns begegnen, und solchen, die unser Geist sich ausdenkt oder in Form von Belletristik zu sich nimmt. Der Körper schüttet seine Drogen aus, fertig ist der Kick. Sie haben sicher Recht, und es gibt daneben noch eine andere Wahrheit.

Fitzeks Bösewichte sind, so würden wir das aus tantrischer Sicht beschreiben, extrem weit in die Yang-Energie abgedriftet. Unzählige andere Beispiele aus Literatur und Film lassen uns den Gegensatz zwischen Täter und Opfer ähnlich erleben. Daraus haben wir eine Kultur gemacht. Bei uns sind nun schon die Täter die Bösen und die Opfer die Guten. Die Guten, voller Yin-Energie, opfern sich für die anderen oder für die Sache auf. Jene hingegen, die die Tatkraft besitzen, sich die Welt nach ihren Wünschen zu gestalten, sind perverse Egoisten. Das steckt tief in den kulturellen Eingeweiden unserer Gesellschaft, das prägt.

Damit uns hier niemand falsch versteht, uns geht es nicht um moralische Normen. Wir wollen sowieso nicht mehr ungefragt Regeln unserer Großeltern oder des Königs von England übernehmen. Unser Pfad des Wilden Lebens beinhaltet, dass wir Verantwortung für unser Leben übernehmen und unser eigener Herr oder unsere eigene Hüterin sind. Und selbstermächtigt durchs Leben gehen, aus einem fühlenden Herzen und einem klaren Verstand heraus, präsent mit dem Hier und Jetzt verbunden.

Jesus hat gesagt: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“1. Unsere sogenannte christliche Gesellschaft hat daraus den Begriff der „christlichen Nächstenliebe“ gemacht. Der Nachsatz „wie dich selbst“ ist dabei völlig unter den Tisch gefallen. Egoisten kommen in die Hölle, Diener in den Himmel. Damit hat sich die Kirche jahrhundertelang willige Untertanen gezüchtet. Aber was Jesus in Wirklichkeit mit „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ meinte: Die Liebe zu anderen Menschen und die Selbstliebe sollen im Gleichgewicht sein. Er hätte auch sagen können, „Liebe dich selbst wie deinen Nächsten“, es ist dieselbe Aussage. Das ist ganz in unserem tantrischen Sinne, denn es bedeutet für uns auch die Ausbalanicerung von männlicher und weiblicher Energie, von Zentrierung und Ausbreitung.

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Das Verbotene aussprechen

Ein Teil in uns bewundert sie, beneidet sie, die Stephen Kings, Sebastian Fitzeks und Karin Slaughters, dass sie die Eier haben, ihre abartigsten Phantasien laut auszusprechen und sogar in Schriftform zu veröffentlichen. Dass sie es wagen! Oder anders, dass sie diese innere Freiheit haben. Ist denn diese Freiheit gut? Verseuchen sie nicht die Welt mit perversem Gedankengut und verderben die Jugend? Wäre es nicht Zeit, diese Sprach-Monster mal an die Kette zu legen? Oder tun sie uns nicht eigentlich einen großen Gefallen, indem sie uns Räume geben für dieses dämonische Gedankengut? Was sagt dein Gewissen dazu, was dein innerer Gut-Mensch, was dein innerer Party-Hengst?

Diese und ähnliche Fragen werden seit Beginn der Buchdruckkunst heiß diskutiert und auch davor, z.B. in der Gerichtsverhandlungen gegen Sokrates und jedem anderen historischen Ereignis, bei dem es darum ging, bestimmtes Gedankengut aus dem Weg zu räumen. Nicht selten folgten Mord und Totschlag im Namen des Guten.

Heilsam integrieren

Die Bestsellerautoren sind unserer Ansicht nach auf gar keinem so schlechten Weg. Was fehlt, zumindest nach außen hin, ist ein erwachtes Bewusstsein in dem, was diese Menschen da tun. So ein Buch zu schreiben, ist ein Akt der authentischen Selbstoffenbarung im Bezug auf die eigenen „dunklen Gelüste“. Jeder von uns hat Gewalt-Phantasien, Macht-Gelüste, kennt den Reiz des Verbotenen, möchte mit dem Schmutz spielen, möchte seiner guten Erziehung den Stinkefinger zeugen. Jeder und jede von uns.

Solch ein Buch zu lesen macht es uns einfach. Statt uns selbst zu befreien, leihen wir uns ein Stück der Freiheit des Autors. Wir sind ja nicht verantwortlich für das, was da steht. Wir haben uns das kranke Zeug ja nicht ausgedacht, es sind seine Phantasien. Und selbst, wenn da bei uns was prickelt, sind wir nicht schuld. Wir ersparen uns dadurch die Mühe, uns mit unseren eigenen Schatten zu befassen, unseren eigenen Teufel vor den eigenen Richter zu stellen.

Wenn wir den Umgang mit diesen „dunklen“ Seiten in uns – sei es durch BDSM2, sei es durch Kunst, Musik oder Literatur, als Meditation betrachten, wenn wir also ein Bewusstsein drumherum kreieren, einen Beobachter der alles sehr genau mitbekommt, ohne zu bewerten, dann gibt es dort viel Heilsames zu entdecken.

Im BDSM nehmen wir die Legitimation aus dem Wertekodex seiner BDSM-Parallelgesellschaft. Wenn z.B. ein Sadist Ja dazu sagt, dass er Lust daraus gewinnt, einen Menschen zu quälen, dann hat er ein ausreichend reines Gewissen, denn in diesem Feld gilt er gesund und normal. Es wird ein Raum jenseits des wirklichen Lebens kreiert, in dem es andere Regeln, Konventionen und Tabus gibt, die alle einhalten. Viele Menschen legen großen Wert darauf, dass ihre dunkle Seite nur in dieser Blase bleibt und sie leben diese Gelüste mit einem Kreis von eingeweihten Menschen aus. Es gibt jede Menge anderer Paralleluniversen, wo wir, unerkannt, unsere Schatten ausleben.

Integration statt Abspaltung

Uns ist es wichtig zu integrieren und nicht abzuspalten. Das bedeutet, sich mit all diesen Seiten als ganzes Wesen selbst anzunehmen und zu lieben, in diesem, in deinem ganzen Leben – nicht nur innerhalb einer Seifenblase, von der keiner etwas wissen darf. Es heißt, wirklich Ja dazu zu sagen, dass es in dir diese Gelüste und Phantasien gibt. Ja dazu zu sagen ist nicht gleichbedeutend damit, die Dinge, die du dir ausmalst, auch wirklich zu tun. Das sind zwei verschiedene Dinge. Es gibt vieles, was du mit diesen Phantasien tun kannst. Vielleicht kannst du Lust gewinnen, sie auszusprechen, sie mit dem Klang deiner eigenen Stimme zu hören, ein Buch darüber zu schreiben, ein Bild davon zu malen oder einen Song darüber zu schreiben.

Ob Menschen wie Fitzek diesen Schritt gemacht haben? Ob er mit sich im Frieden ist, wenn er so etwas schreibt? Oder sich die Birne dabei wegsäuft, weil er nicht weiß, was ihn dazu treibt und hofft, dass es irgendwann aufhört? Wir wissen es nicht, aber der Unterschied wird klar: Es geht um den inneren Frieden, die Selbstliebe im Ja zu allem, was du bist, der bewusste und aktive Akt, dich für dich selbst zu entscheiden.

Und wenn du diese Seiten von dir mit einem wachen und liebenden Herzen annimmst, dann brauchst du auch keine Angst zu haben, dass du zum Amokläufer wirst. Amokläufer haben keine Empathie, und genau das ist es, was wir üben: Mitgefühl mit dir selbst. Wenn du mit dir im Frieden bist, werden sich diese Energien auch verändern, dich in eine hellere Kreativität führen, die zur Ressource deines Wilden Lebens werden.

Wir verwenden als Trainingsvehikel hierfür die aktive Meditation. Nun könnte man meinen, es sei wieder eine Parallelwelt, aber Meditation ist immer Training für den Alltag, für das Bewusstsein, das zu jedem Zeitpunkt deines Lebens wach sein darf. Es geht darum, dich kennenzulernen, dir selbst die Hand zu reichen. Vor allem geht es darum, deine inneren Zensoren, Schranken, Verbote und Richter kennenzulernen und auf deine Seite zu ziehen.

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Probier es aus!

Hast du es mal ausprobiert? Das Tier in dir rauszulassen? Den leibhaftigen Teufel aus dem Keller zu holen? Mit Dirty Talk vielleicht? Mal hörbar ausgesprochen: „Rotz mir ins Maul, du geile Drecksau!“ oder „Ich fick dich bis du blutest!“? Noch nie?

Tantra-Berlin-Wut-Inneres-TierDann stell dich doch mal vor den Spiegel, erstmal ohne Zeugen und sag dir irgendwas Verbotenes ins Gesicht, hörbar, mit Stimme. „Verboten“ bezieht sich dabei auf genau die Sachen, die du glaubst, nicht über die Lippen zu bekommen. Weil sie „unethisch“ sind, „nicht politisch korrekt“ oder schlichtweg „widerlich“. Lass dir Zeit und sei mit deinem Bewusstsein ganz wach, ganz präsent, ganz dabei. Du wirst feststellen, wie du innerlich gegen eine Wand prallst. Das Verbot. Das Nein.

Es kann etwas dauern, denn am Anfang wirst du wahrscheinlich ein paar Unflätigkeiten loslassen, die dir leicht von den Lippen gehen, und du wirst denken „Kann ich, ist doch ganz einfach.“ Wenn das der Fall ist, dann bist du in deiner Komfortzone geblieben, hast die verbotene Zone noch nicht betreten. Taste weiter, wo fängt es an eklig zu werden? Früher oder später kommt die Wand. Fühle diese Wand sehr genau. Spür hin. Wie fühlt sie sich an? Was passiert in deinem Körper? Spannt er sich an? Wo genau? Wird dir vielleicht übel? Dann spür deinen Magen. Wird dir heiß? Feuchte Augen? – Nimm alles wahr, ohne zu bewerten. Das bist du.

Aussprechen und Nachspüren

Dann durchbrich diese Wand und sprich es aus. Sei dir dabei all deiner Sinne bewusst. Wie fühlt es sich an, sie zu durchbrechen? Was macht es mit dir? Dann reflektiere das Geschehene: Wie geht es dir danach? Was hat sich verändert, in deinem Herzen, in deinem Körper? Wer bist du jetzt? Beobachte vor allem die verschiedenen Stimmen3 in dir: Was sagt dein innerer Richter? Bist du stolz auf dich? Schämst du dich? Fürchtest du dich vor dir selbst? Beobachte auch den Richter, ohne zu ihn bewerten, mit einem annehmenden „Aha, so spricht also der Richter.“ Was fiel dir leichter, das Aussprechen oder das Nachspüren? Welche anderen Stimmen tauchen auf? Vielleicht hörst du sogar deine Eltern oder Lehrer?

Wichtig ist, dass der Beobachter annimmt, was er wahrnimmt. Weil es wahr ist, weil es schon da ist, im Hier und Jetzt. Da gibt es nichts, wo es sich lohnt, gegenanzukämpfen. Die Gegenwart wird nicht mehr ungeschehen werden. Was jetzt wahr ist, ist jetzt wahr. Wach sein heißt Ja zu sagen zum Hier und Jetzt. Möglicherweise wird sich in der Zukunft etwas ändern, aber die Basis ist immer das Annehmen des Hier und Jetzt. Sprich aus, höre, sieh und fühl.

Warum sollte ich sowas lernen wollen?

Wir möchten, dass du lernst, wie sich deine Verbote anfühlen, wie die Textur dieser inneren Mauern ist, den Fingerabdruck deiner Wärter und Wächter. Denn sie legen dir nicht nur dann Fesseln an, wenn es darum geht, deine Mitmenschen zu schützen. Natürlich wollen wir nicht, dass du lernst, die Welt zu verpesten, anderen deinen Seelenmüll entgegenzuschleudern, andere zu verletzen. Das wird aber auch nicht passieren, wenn du in der meditativen Haltung übst, wenn du wach und präsent bist und dein Bewusstsein dabei ist.

Was uns alle am häufigsten daran hindert, unser Leben und unsere Welt nach unseren Wünschen und Bedürfnissen zu gestalten, sind unsere Verbote. Nicht immer stammen diese Verbote aber von uns. Meistens haben wir sie aufgeschnappt, mitbekommen, eingetrichtert, anerzogen bekommen. Viele von ihnen sind, wenn wir uns erlauben nachzufragen, veraltet und in unserem heutigen Leben nur sinnlos und störend. Wenn du aber gelernt hast ein Verbot zu erkennen, wenn es vor dir steht, ihm ins Gesicht zu schauen, dich mit ihm bewusst auseinanderzusetzen, dann steht es dir frei, dich dafür oder dagegen zu entscheiden, dann steht es dir frei, mit dem Herz durch die Wand zu gehen.

Am 29.9.2018 Thema der Wild Life Jam

Wir haben eine aktive Meditation, die „Wild Life Meditation“ für dich kreiert, die unter anderem genau diesem Prozess einen Raum bietet. Wir werden dort hineingehen, wahrnehmen, er-leben, darüber sprechen und reflektieren. Du kannst dich mal so richtig im Dirty Talk austoben und dich selbst und die anderen dabei liebevoll oder auch lustvoll annehmen. Wer weiß, wohin uns das am Ende führen wird…

Wir sind gespannt!

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Namasté, wir freuen uns auf Dich!
Tandana & Chono

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