Gefühlsordnung statt Gefühlschaos

Die AUM in Berlin war meine erste aktive Begegnungsmeditation. Ich hatte mich vorher zu den Thema auf Wiki belesen und war sehr aufgeregt. Ich erinnerte mich an frühere Zeiten, wo die Gefühle mich so überwältigten, dass ich nicht mehr klar und logisch sehen konnte.

Ich wollte sehen, wo ich jetzt stehe. Mit meinen Gefühlen, mit mir. Also rein in diesen (noch) fremden Raum, zu den (noch) fremden Menschen. Die Begrüßung von Tandana und Chono war sehr herzlich, so fiel es mir leichter, mich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Es dauerte eine Weile, bis alle im Raum angekommen waren und bereit waren, also tanzten die fertigen Gäste derweil durch den Raum. Erste Blickkontakte. Ich war sehr neugierig auf die anderen Personen und was nun gleich passieren würde.

Die beiden Veranstalter stellten sich nochmal vor und begannen dann, und von Ablauf des Abends zu erzählen. Sie erklärten es gut verständlich und führten auch vor, was sie genau meinen. Nach der Erklärung hatte jeder Zeit sich zu entscheiden, ob er bleiben und mitmachen oder lieber gehen möchte. Ich war immer noch aufgeregt, und vor allem vor dem Wutteil hatte ich auch Angst. Aber ich blieb trotzdem.

Alles in Allem war ich von mir selbst überrascht, wie gut ich von Gefühl zu gefühl wechseln kann, ohne mich in eines hineinzusteigern. Ich habe mich als dominant in der Wutphase (dominant im Sinne der Abgrenzung), mitfühlend in der Verzeihungsphase, liebevoll in der Liebesphase erlebt, ich konnte in der Trauerphase weinen, und in der Lachphase aus vollem Herzen lachen. Ich habe auch Probleme festgestellt, in der Verführungsphase. Ich bin auch dankbar dafür, da ich nun weiß, wo meine Probleme liegen und ich kann herausfinden, woran es liegt.

Liebe Tandana, lieber Chono,
ich danke euch nochmals für dieses wunderbare Seminar. Danke auch, dass ihr ein Stück des Weges mit mir gegangen seid. Ich hoffe, euch bald mal wieder zu sehen.

Namaste und alles Gute euch Beiden.
Liebe Grüße, die Karo wars

 

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