Das Kreisritual – eine runde Sache!

Ein Erlebnisbericht zum Wild Life Touch Ritualtag am 30.11.2019

Mit viel Tantraerfahrung aus dem süddeutschen Raum kommend, habe ich begonnen, hier in Berlin die tantrischen Angebote zu erforschen. Eines davon war der Ritualtag bei Tandana und Chono.

Dieser Erlebnisbericht beschreibt sowohl meine persönliche Erfahrung, als auch meine Einschätzung als Fachfrau (approbierte PA, Körper-, Paar- und Sexualtherapeutin):

Es war gut. Richtig gut. Da ich zum ersten Mal mit einem festen Partner (der noch nie beim Tantra war :)) zu so einem Ritualtag kam, war die Dynamik vorher natürlich „aufgewühlt“ mit allen so üblichen Ängsten, Sorgen und Hoffnungen. Ich habe auch prompt drei Tage vorher eine Blasenentzündung bekommen. Hier begann nun schon die Liebe-volle (und weise!) Fürsorge von Wild Life. Schon in der Anmeldebestätigung wurden wir detailliert über mögliche, somatische Widerstände informiert und immer wieder freundlich-wohlwollend eingeladen, sich schon vorab mit Problemen jederzeit melden zu können. Es tat mir gut, nicht nur irgendeine Büronummer zu haben, sondern einfach das Wissen, dass ich im Notfall einen von Beiden persönlich am Handy erreichen würde. Danke für diese Nähe und Euer Wissen über Somatisierung. Ich musste einfach auch herzhaft lachen ob dieser Inszenierung und allein das tat schon gut.

Der Tag selbst war sehr gut strukturiert, es fühlte sich alles stimmig an. Die Atmosphäre war von Beginn an herzlich, gelassen und Halt gebend, wir konnten gut ankommen. Die Übungen zur Vorbereitung auf das Ritaul taten gut und sprachen alle Ebenen an. Körper, Kopf und Vertrauen finden in der Gruppe mit den anderen TeilnehmerInnen.

Besonders gut gefallen hat mir, dass Chono (als Mann!) vor dem Ritual nochmal deutliche und eindrückliche Worte für den Schutz für uns Frauen gefunden hat. Es fühlte sich an, als spräche ein alter, weiser Häuptling zu den Männern seines Stammes. Hier wird nicht gefummelt und gegrabscht, hier geht es um die Energie der tiefen Verehrung füreinander.

Das Ritual selbst empfand ich einfach nur super schön und super schön aufeinander aufgebaut. Ein sanfter Beginn, heilende, nährende Energie, dann die Erlaubnis, wirklich zu genießen, sich zu öffnen, zu zeigen, zu wagen, sich zuzutrauen, wild zu sein, leidenschaftlich zu sein.

Während des gesamten (!) Rituals wurden wir mit wirklich passenden Worten und Anleitungen von Tandana und Chono im Wechsel begleitet. Es war intuitiv und der Energie im Raum entsprechend passend. Beide hatten einfach ein tiefes Gespür für das, was sich gerade zeigt und für das, was gerade geschieht. Das habe ich so präsent bisher selten erlebt.

Durch diese achtsame und präsente Begleitung war es auch meinem Partner als Neuling gut möglich, sich ganz entspannt einzulassen und einfach mitzumachen.

Zwischen Tandana und Chono war für mich eine vertraute, liebende, sich sehr gut ergänzende Energie zu spüren. Ein schönes Paar. Das tat mir auch besonders gut, denn das ist gerade mein großes Ziel. Als Single, von Seminar zu Seminar tanzend, kann Tantra wunderbar befreiend, leicht, spielerisch, lustvoll sein, aber mir wird immer klarer, dass das nicht das Ende, sondern nur der Anfang ist. Die eigentliche tantrische Extase, nach der ich mich so sehr sehne, die wird es für mich nur in Verbindung mit einer tiefen Verbindung und Verbindlichkeit zu einem Mann geben. Wenn es mir gelungen ist und immer wieder gelingt, meinen Mann zu lieben. Und mich von ihm lieben zu lassen. Bedingungslos.

Vielen Dank und ganz liebe Grüße

Shakti

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