Zwei Energiequellen

Ein Erlebnisbericht aus Level III Heilige Lust 2025

Langsam steige ich die Treppe nach oben. Ich freue mich auf ein Abtauchen aus dem Alltag. Auf ein Eintauchen in Lust, Genuss, Intimität. Auf eine Zeit ohne Hektik, Termine und Stress.

Schon beim Eintanzen fällt sie mir auf. Eine Shakti, schön und für mich auch ein wenig geheimnisvoll. Augen, in denen ich versinken möchte. Sie berührt mich und weiß nichts davon.Ich muss lächeln. Und komme im Laufe des Abends in kurze Gespräche mit ihr.

Als ich erfahre, sie übernachtet auch mit in diesem großen Raum, spüre ich Freude. Meine Freude steigt, als ich sehe, sie bereitet sich nach meiner Frage ihr Nachtlager wirklich neben meinem. Wir kommen ins Gespräch. Wir reden nicht nur über Tantra, sondern auch über Alltagsthemen. Langsam kommen wir uns näher.

Zarte Fingerkuppen gleiten über samtweiche Haut Es ist weit nach Mitternacht, als wir in den Schlaf fallen. Am kommenden Tag fühle ich ihre Berührungen intensiver. Blicke, ein Lächeln, ein kurzes in den Arm nehmen, ich fühle mich beschenkt.

Das Ritual erlebe ich mit einer anderen Shakti. Sie und ich tauchen ein in Genuss und behutsames Spüren. Tief lasse ich mich fallen in ein sehr achtsames und auch spielerisches Miteinander.

Ich lasse los, Gedanken fliegen langsam an mir vorbei. Was wichtig ist, wird wiederkommen. Ich lasse mich ein, auf die Shakti in meinem Ritual. Auf das, was sie erzählt, was sie mit anvertraut, was wir gemeinsam erleben.

Und doch geht mein Blick immer wieder mal zu dieser anderen Shakti. Wenn ich sehe, wie lustvoll sie ihr Ritual erlebt, spüre ich Freude in mir. Danach wende ich mich wieder meinem Ritual zu.

Als ich später wieder kurz den Rahmen meines Rituals verlasse, spüre ich sehr intensiv eine zweite Energiequelle im Raum. Sie lodert hoch und hell und scheint nur für mich gemacht. Tief lasse ich die Luft in meine Lungen gleiten.

Es berührt mich wie wenig vorher in meinem Leben. Ich fühle mich reich beschenkt. Für mich stellt sich damit eine neue Herausforderung. Ich bin in meinem Ritual, das auch ein Feuer in mir entfacht hat und in dem ich emotional und körperlich berührt werde. In dem ich mich öffne und von mir gebe. In dem ich aus mir heraus meine Ritual-Shakti massiere. In dem ich eine sehr intensive Energie spüre.

Zugleich spüre ich diese andere Energie, die einfach nur fließt. Die mich berührt. Für die ich mich auch öffne. Die ich passiv empfange, ohne aktiv etwas zu gestalten. Und doch bleibe ich auch emotional und körperlich in meinem eigenen Ritual. Gebe, öffne mich und lasse mich fallen in tiefen Genuss.

Diese andere Energiequelle bleibt, trifft mich, strömt in mich. Nährt mich. Es ist unbeschreiblich, was ich empfinde an Glück, Freude und mich durchschüttelnden Emotionen.

Ich brauche eine Pause, einfach nur liegen, spüren, was hier gerade mit mir passiert. Wie viel Energie kann ich aufnehmen?

Total geflasht liege ich auf der Matte. Höre lustvolle Laute um mich herum. Streichle die Shakti neben mir, fühle mich ihr nahe. Und genieße zwei lodernde Feuer in mir.

Auch als ich mich längst aus dem Ritual gelöst habe, fühle ich beide Feuer weiterhin.

Meine Blicke treffen die Blicke dieser Shakti. Ein kurzer Augenkontakt nur, weich und wissend. Ein in den Arm nehmen und einfach nur halten.

Auch während der Fahrt nach Hause lodern weiterhin beide Feuer in mir. Das eine speist sich aus dem tiefen, sinnlichen und nährenden Ritual. Das andere speist sich aus Blicken, Streicheln und Gesprächen von einer Shakti, die mich tief berührt hat.

Ich fühle mich sehr reich beschenkt.

Danke an beide Shaktis.

Namastè.

Rolf Netzmann • angstberatung-berlin.de

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